Wie die R.U.F.®-Methode Unternehmen und Führungskräfte unterstützt.

Der Krankenstand in Deutschland erreicht neue Höchstwerte. Aktuelle Auswertungen der Krankenkassen zeigen: Noch nie waren so viele Beschäftigte krankgeschrieben wie 2024. Für Unternehmen, Personaldienstleister und die Zeitarbeitsbranche ist das eine enorme Herausforderung. Hohe Fehlzeiten belasten Produktivität, Teamleistung und Planungssicherheit – besonders in Zeiten von Fachkräftemangel, wirtschaftlichem Druck und kurzfristigen Dispositionsaufgaben.

Manuel Fink, Geschäftsführer ProServ, Director Adecco Medical und Vice President Marketing Adecco Germany, zeigt im Interview, dass ungeplante Fehlzeiten stärker beeinflussbar sind, als viele glauben. Mit der von ihm entwickelten R.U.F.®-Methode – „Reduzierung ungeplanter Fehlzeiten“ – sollen Unternehmen ihren Krankenstand systematisch analysieren, steuern und dauerhaft senken können. Die Methode verbindet wirtschaftliche Ziele mit mitarbeiterorientierter Führung: Sie soll nicht nur Fehlzeiten reduzieren, sondern auch Motivation, Gesundheit und Unterstützung wirklich erkrankter Mitarbeitender stärken.

Die R.U.F.®-Methode besteht aus vier zentralen Elementen: R.U.F.®-Training, R.U.F.®-Controlling, R.U.F.®-Meeting und Gesundheitsfördergespräch. Führungskräfte lernen, Fehlzeiten als aktive Führungsaufgabe zu verstehen, Abwesenheitsgründe strukturiert zu prüfen, Fortschritte messbar zu machen und mit Mitarbeitenden in einen wertschätzenden Dialog zu gehen. Besonders wichtig ist dabei die Haltung: Wer Unterstützung braucht, soll sie erhalten. Wer jedoch auf Kosten des Teams krankmacht, soll konsequenter geführt werden.

Für Unternehmen in der Zeitarbeit und Personaldienstleistung ist ein professionelles Fehlzeitenmanagement besonders relevant. Kurzfristige Ausfälle wirken sich direkt auf Kundeneinsätze, Schichtplanung, Teamstabilität und Servicequalität aus. Die R.U.F.®-Methode setzt genau hier an: Sie macht Krankenquoten transparent, schafft Vergleichbarkeit über Zeiträume hinweg und gibt Führungskräften einen praxiserprobten Werkzeugkoffer an die Hand. Laut Fink konnten Anwender der Methode über Jahre hinweg eine 20 bis 50 Prozent geringere Fehlzeitenquote als direkte Wettbewerber erreichen – teilweise wurde die eigene Krankenquote sogar halbiert.

Das zentrale „Good to KNOW“ des Artikels lautet deshalb: Unternehmen haben mehr Einfluss auf Fehlzeiten, als viele denken. Wer Krankenstand nicht als unveränderliches Schicksal betrachtet, sondern als Führungs- und Managementaufgabe ernst nimmt, kann ungeplante Abwesenheiten reduzieren, Mitarbeitende besser unterstützen und gleichzeitig Produktivität, Vertrauen und Teamleistung stärken.